Exportieren
Aus jedem Projekt lassen sich Berichte, Tabellen, Zeichnungen und Austauschdateien erzeugen — vom Aufmaß-PDF für den Auftraggeber bis zur Datei für das AVA-System der Gegenseite.
Wo der Export beginnt
In der Hausliste führen zwei Wege zum Dialog „Exportieren", der hier Export-Center heißt: das Symbol ⇩ rechts in der Zeile eines Hauses und der Eintrag „⇩ Export-Format wählen" in den Aktionen eines Hauses (am Telefon über ⋯ oder langen Druck, am großen Bildschirm als Knopf beim gewählten Haus).
Der Export läuft in zwei Schritten:
- Format wählen. Die Formate stehen als Karten, gruppiert nach Zweck. Unter jedem Namen stehen die Reiter des zweiten Schritts, sonst „Ohne Einstellungen — erzeugt die Datei direkt."
- Einstellen und erzeugen — mit „Abbrechen" und „Exportieren" in der Fußzeile.
Tarife: Die beiden Kurz-Übersichten und alle übrigen Formate im Export-Center gehören zu Basic — auch „PDF individuell …", Positionsaufmaß, Word-Bericht und Fotodokumentation. Zu Pro gehören das prüfbare Aufmaßblatt, der Aufmaß-Rückweg, Belege als PDF oder XRechnung, das Ziel „WebDAV-Server" und „Projekt als Datei exportieren". Gesperrte Karten bleiben mit Schloss sichtbar und führen auf die Tarifübersicht; ohne Basic öffnet schon das Export-Center die Tarifübersicht (Kapitel „Tarife").
Die Formate im Überblick
Ganz oben stehen zwei zusammengestellte Dokumente mit eigenem Dialog: PDF individuell … (Deckblatt, Skizzen, Maßtabellen, Baumauswahl) und Positionsaufmaß (je LV-Position alle Orte und Einzelmaße). Darunter:
| Gruppe | Formate |
|---|---|
| Für den Kunden | PDF (Abrechnung, detailliert) · PDF (Kurz-Übersicht) · HTML-Bericht · Word-Bericht (DOCX) · Fotodokumentation (PDF) · Fotodokumentation (ZIP) |
| Zum Rechnen | Excel (Datenbasis, detailliert) · Excel (Kurz-Übersicht) · Excel (benutzerdefiniert) · ODS (LibreOffice) · CSV (Tabelle) |
| Ins CAD | DXF (CAD) · Skizzen (SVG, ZIP) |
| Für Systeme | JSON (Daten) · XML (Daten) · Projekt-Dump (JSON) · CSV je Tabelle (ZIP) · Bündel (ZIP) · Excel-Kundenvorlage · XML nach Vorlage |
GAEB X31, REB DA11 und Belege entstehen nicht hier, sondern in der Abrechnung (siehe unten).
Der zweite Schritt: die Einstellungen
Die Reiter stehen in dieser Reihenfolge, jeweils nur bei den Formaten, in denen sie etwas bewirken:
| Reiter | Formate |
|---|---|
| Vorlage | Excel-Kundenvorlage · XML nach Vorlage |
| Zeilen und Spalten | Excel (benutzerdefiniert) · ODS (LibreOffice) · CSV (Tabelle) · JSON (Daten) · XML (Daten); „Zeilen" auch bei den beiden Vorlagenformaten |
| Filter | Excel (benutzerdefiniert) · ODS (LibreOffice) · CSV (Tabelle) · JSON (Daten) · XML (Daten) · Excel-Kundenvorlage · XML nach Vorlage |
| Datei | CSV (Tabelle) · CSV je Tabelle (ZIP) · Bündel (ZIP) · JSON (Daten) · XML (Daten) · Projekt-Dump (JSON) · ODS (LibreOffice) · Excel (benutzerdefiniert) · Excel-Kundenvorlage · XML nach Vorlage — je nur mit den Teilen, die das Format liest |
| Layout und Auswahl | HTML-Bericht |
| Medien | PDF (Abrechnung, detailliert) · Fotodokumentation (PDF) · Fotodokumentation (ZIP) — siehe Kapitel „Fotodokumentation" |
| Ziel | jedes Format, nur in der App auf Smartphone und Tablet |
Die Karten im Export-Center nennen unter dem Namen die Reiter ihres Formats. Ein Format ohne Reiter zeigt „Nichts einzustellen"; „Exportieren" erzeugt die Datei.
Zeilen — was eine Zeile ist: ein Objekt, ein Raum, eine Kante, ein Bauelement, eine LV-Position oder eine Messung (die Mess-Historie). Ein Wechsel setzt die Standardspalten der neuen Zeilenart; Filter und Sortierung auf Felder, die es in der neuen Zeilenart nicht gibt, fallen weg.
Spalten — welche Felder in die Datei kommen, gruppiert nach Herkunft (Projekt, Gliederung, Raum, Objekt, Kante, Bauelement, Leistungsverzeichnis, Messverlauf) und passend zur Zeilenart, je mit Einheit. Dazu „Alles", „Nichts" und „Standard". Ohne Spalte bleibt „Exportieren" gesperrt.
Vorlage — über „Vorlage wählen …" die Mappe oder Beispieldatei des Empfängers. Die App ersetzt die Platzhalter darin und wiederholt die Datenzeile je Datensatz; einen unbekannten Platzhalter meldet sie nach dem Export, eine Liste der Platzhalter zeigt sie nicht. Die Wahl gilt nur für diesen Export; ohne Datei bleibt „Exportieren" gesperrt.
Filter — „+ Filter hinzufügen" wählt ein Feld, einen Vergleich und einen Wert. In die Datei kommen nur Zeilen, die alle Filter erfüllen. Je nach Feld stehen zur Wahl: bei Zahlen „ist gleich", „ist nicht", „größer als", „mindestens", „kleiner als", „höchstens", „ist leer" und „ist nicht leer"; bei Text „enthält", „ist gleich", „ist nicht", „ist leer" und „ist nicht leer"; bei einem Datum „enthält", „ist leer" und „ist nicht leer"; bei Ja/Nein „ist gleich". Zahlen werden in der Einheit eingetippt, die neben dem Feld steht, Maße von Bauelementen in Millimetern. Steht dort keine Zahl, sagt der Reiter, dass die Datei mit diesem Filter leer bleibt. Darunter legt „+ Sortierung hinzufügen" ein oder mehrere Felder fest, je aufsteigend oder absteigend; leere Werte stehen immer am Ende. Ohne Sortierung bleibt die Reihenfolge des Projekts.
Datei — wie die Datei geschrieben wird, je Format nur mit den Teilen, die es liest:
- Zahlen und Datum: Dezimalzeichen und Tausendertrennzeichen bei CSV, CSV je Tabelle, Bündel, XML nach Vorlage und in Texten der Excel-Kundenvorlage; die Datumsform (ISO, TT.MM.JJJJ oder Unix-Sekunden) bei CSV, CSV je Tabelle, Bündel, JSON und Projekt-Dump; die Längeneinheit (mm, cm, m) in den Tabellenformaten. Sie gilt für Kanten und Messwerte; Flächen und Volumen bleiben m² und m³, Bauelemente stehen in mm. Eine Wahl der Nachkommastellen gibt es nicht.
- Bei CSV: Feldtrenner, Zeilenende, Anführungszeichen („nur wo nötig" oder „immer"), „Kopfzeile ausgeben", „BOM voranstellen" und was für einen leeren Wert steht.
- Bei JSON: Feldnamen technisch oder übersetzt, „Eingerückt", „Eine Zeile je Datensatz (NDJSON)".
- Bei XML (Daten): die Namen des Wurzelelements und eines Datensatzes, Feldnamen technisch oder übersetzt, „Werte als Attribute" und „Eingerückt".
Layout und Auswahl (HTML-Bericht) — wie beim PDF individuell (siehe unten): welche Inhalte, Papier, Ausrichtung, Seitenränder, Schriftgröße, Skizzengröße, Gliederung, Wasserzeichen, Notiz auf dem Deckblatt und eigene Fußzeile, dazu „Von PDF-Vorlage übernehmen". Seitenzahlen, Seiten pro Blatt und die Dateigröße gibt es dort nicht. Das prüfbare Aufmaßblatt ist auch hier erst ab Pro schaltbar. Die Auswahl im Baum gilt nur für diesen Export.
Ziel (nur in der App auf Smartphone und Tablet) — „Teilen" gibt die Datei über das Teilen-Blatt des Geräts heraus, „WebDAV-Server" (ab Pro) lädt sie in einen Ordner auf einem eigenen Server, etwa einer Nextcloud. Darunter steht der Zugang: die Adresse des WebDAV-Ordners — sie muss mit https:// beginnen —, der Benutzername und das Passwort oder App-Passwort. „Speichern und prüfen" speichert den Zugang und meldet „Verbindung steht." oder den Grund, etwa „Benutzername oder Passwort stimmen nicht.". Das Passwort liegt im Schlüsselbund dieses Geräts; Adresse und Benutzer bleiben aus Sicherung und Datenexport heraus. „Zugang entfernen" löscht beides. „Ordner wählen" blättert durch die Unterordner („eine Ebene höher", „Diesen Ordner nehmen"). Nach dem Export meldet die App „Hochgeladen nach …"; eine gleichnamige Datei im Ordner wird ersetzt. Im Browser gibt es diesen Reiter nicht, ebenso wenig in „PDF individuell …", im Positionsaufmaß und bei Belegen.
Exportprofile
Unter den Reitern steht die Leiste „Exportprofile": Einen Namen eintippen und „Speichern" legt die Einstellungen dieses Formats als Profil ab; ein Profil mit gleichem Namen im selben Format wird überschrieben. Ein Tipp auf ein Profil lädt es, ein langer Druck löscht es nach Rückfrage. Die Leiste zeigt nur die Profile des geöffneten Formats.
Ein Profil hält fest, was in den Reitern eingestellt ist — Zeilen, Spalten, Filter, Sortierung, Zahlen und Datum, Dateioptionen, Medien, beim HTML-Bericht das Layout, beim Ziel nur die Art und den Ordner. Nicht im Profil stehen die Auswahl im Baum, die gewählte Vorlagendatei und die Zugangsdaten zum WebDAV-Server. Ein Profil mit dem Ziel „WebDAV-Server" exportiert im Browser wie gewohnt als Download.
Profile gelten nur auf diesem Gerät; sie werden nicht abgeglichen. „Vorlagen weitergeben" und „Vorlagen einlesen" — hier und im Dialog „PDF individuell …" — nehmen die eigenen PDF-Vorlagen und alle Exportprofile in einer Datei mit auf ein anderes Gerät; die Meldung nach dem Einlesen nennt, wie viele es waren.
PDF individuell
Der Dialog „PDF-Export zusammenstellen" hat drei Reiter und zählt die ausgewählten Räume, Objekte und Bauelemente. „PDF erzeugen" legt das Dokument an; „PDF erstellt" nennt Ziel, Umfang und Dateigröße.
Inhalt
- Seiten — Deckblatt · Inhaltsverzeichnis · Übersichtsseite (Summen) · Summen je Ebene · Jeder Raum auf neuer Seite
- Objekte — Detailblock je Objekt · Skizzen · Maßtabellen · Offene Objekte mitdrucken · Positionen
- Prüfbarkeit — Nur-Abweichungen-Bericht · Soll/Ist-Vergleich je Position · Prüfbares Aufmaßblatt (REB-Ansätze) · Abzüge/Übermessung getrennt · Mehrere Unterschriftsfelder · Prüfvermerk-Block · Anlagenverzeichnis
- Zusätze — Bauelemente · Notizen · Mess-Historie (Anhang) · Unterschriftsfeld · Seitenzahlen · Kopfzeile auf jeder Seite · Logo auf jeder Seite · Toner sparen (keine Farbflächen)
Das prüfbare Aufmaßblatt mit REB-Ansätzen ist erst ab Pro schaltbar — auch dann, wenn eine gespeicherte Vorlage es mitbringt.
Layout
Papier (A4, A3, A5, Letter, Legal) · Format (Quer, Hoch) · Seitenränder (normal, schmal, Heftrand) · Schriftgröße (kompakt, normal, groß) · Seiten pro Blatt (1, 2, 4) · Skizzengröße (Klein, Mittel, Groß) · Gliederung (nach Raum, nach Position) · Wasserzeichen · Notiz auf dem Deckblatt · Eigene Fußzeile · Dateigröße (E-Mail). Eine Wahl der Nachkommastellen gibt es hier nicht: Mengen stehen mit den Stellen des Projekts (siehe „Was in jedem Export gleich ist").
„Seiten pro Blatt" setzt den Inhalt verkleinert und mehrspaltig; die eigene Fußzeile ersetzt für diesen Export die aus den Firmendaten. Die Dateigröße wirkt über den Inhalt: Kleiner heißt Logo nur auf dem Deckblatt, kleine Skizzen, keine Mess-Historie; Minimal zusätzlich ohne Skizzen und zwei Seiten je Blatt. Das prüfbare Aufmaßblatt bleibt in jeder Stufe im Dokument, wenn es eingeschaltet ist.
Auswahl
Der Projektbaum ist vorausgewählt und eingeklappt — wer alles drucken will, tippt hier nie hinein. Jede Zeile zeigt die Summen ihrer Ebene; dazu „Alles" und „Nichts".
Vorlagen
Unter jedem Reiter steht die Leiste „Vorlagen" mit vier eingebauten:
| Vorlage | Wofür |
|---|---|
| Vollständig | Alles — wie „PDF (Abrechnung, detailliert)" |
| Kompakt (E-Mail) | Auf kleine Dateigröße getrimmt |
| Prüfbares Aufmaß | REB-Rechenweg, getrennte Abzüge, Soll/Ist, Nur-Abweichungen-Bericht, Inhaltsverzeichnis, mehrere Unterschriftsfelder, Prüfvermerk, Anlagenverzeichnis |
| Nachunternehmer | Ein Dokument nach Position gegliedert, ohne Übersichtsseite und Summen je Ebene; ein PDF je Position liefert die Serie |
„Als Vorlage speichern" legt die Einstellungen ohne Baumauswahl unter einem Namen ab; ein gleicher Name ersetzt die alte, ein langer Druck löscht eine eigene. „Als Projekt-Standard" belegt den Dialog für dieses Projekt vor („Standard aufheben" nimmt es zurück). „Vorlagen weitergeben" und „Vorlagen einlesen" bringen eigene Vorlagen als Datei auf andere Geräte.
Serie und E-Mail
Unter „Serienexport" entsteht je Wohnung, je Etage, je Aufgang, je Raum oder je Position ein eigenes PDF mit den Einstellungen aus „Inhalt" und „Layout"; der Reiter „Auswahl" gilt dabei nicht. „Serie erzeugen" gibt die Dokumente gleich heraus: mehrere zusammen als eine ZIP-Datei, ein einzelnes als PDF — auf Smartphone und Tablet über das Teilen-Blatt, im Browser über das Teilen-Blatt, sofern der Browser Dateien teilen kann, sonst als Download. Danach nennt die App Anzahl und Gesamtgröße der Dokumente. Als Anhang einer Nachricht gehen sie über „Per E-Mail senden" hinaus: in der App auf Smartphone und Tablet alle an einer Nachricht, im Browser als eine ZIP-Datei.
„Per E-Mail senden" nimmt als Empfänger antippbare Projektbeteiligte mit E-Mail-Adresse oder freie Adressen, durch Komma getrennt. Die App verschickt selbst nichts, sie übergibt an das Mail-Programm. Auf iPhone und iPad hängen die Dateien an der Nachricht; danach meldet die App, ob die Nachricht im Postausgang liegt, als Entwurf gesichert oder verworfen wurde. Auf Android hängen die Dateien ebenso an; die App meldet dann nur, dass sie an das Mail-Programm übergeben hat — ob die Nachricht abgeschickt wurde, erfährt sie dort nicht, und der Dialog bleibt offen. Ohne E-Mail-Konto oder Mail-Programm auf dem Gerät meldet sie das. Im Browser lässt sich keine Datei an eine Nachricht hängen; der Knopf heißt dort „ZIP erstellen und Mail vorbereiten". Er packt die Dokumente in eine ZIP-Datei und gibt sie heraus — über das Teilen-Blatt, sofern der Browser Dateien teilen kann, sonst als Download. Danach fragt die App, ob das Mail-Programm mit Empfängern, Betreff und Text geöffnet werden soll. Die ZIP-Datei hängen Sie dort selbst an; die erste Zeile der vorbereiteten Nachricht nennt ihren Namen. Wird das Teilen-Blatt abgebrochen, geht nichts hinaus.
Positionsaufmaß
Eine eigene Dokumentart: Je LV-Position stehen alle Orte und jedes Einzelmaß, bei Wandgruppen jede Wand, am Ende die Positionssumme. Objekte ohne Position folgen unter „Ohne Position", danach die Bauelemente.
- Layout — unter „Umfang des Nachweises" „Aufstellung der Einzelmaße", „Bei Flächen auch den Umfang ausweisen" und „Jede Position auf neuer Seite"; dazu Papier (A4, A3, Letter, Legal), Format, Seitenränder, Schriftgröße, Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Seitenzahlen, Kopfzeile, Logo, Unterschriftsfeld, Toner sparen, Wasserzeichen, Notiz auf dem Deckblatt und Eigene Fußzeile.
- Auswahl — derselbe Projektbaum wie beim Bericht.
Skizzengröße, Seiten pro Blatt, Gliederung, Dateigröße, Vorlagen, Serie und E-Mail gibt es hier nicht.
Aufmaß abgeben und XRechnung
GAEB X31 und REB DA11 entstehen in der Abrechnung über „Aufmaß abgeben", Belege als PDF oder XRechnung unter „Angebote & Rechnungen" über „Teilen" — beides Tarif Pro, beschrieben im Kapitel „Abrechnen". Zum Aufmaß-Rückweg:
- Bauelemente stehen in X31 und DA11, wenn ihre Position nach Stück abrechnet — je Bauelement eine Zeile mit seiner Stückzahl, dieselbe Menge wie in Soll/Ist, Angebot und Rechnung. An einer Position mit anderer Einheit (m², m, m³ …) bleiben sie draußen, wie in Soll/Ist auch; die Meldung „Aufmaß erzeugt" nennt sie unter „Hinweise zur Datei". Ein Bauelement mit Stückzahl 0 gilt als noch nicht gezählt: Es steht nie in der Datei und nie unter den Hinweisen; hängt an der Position sonst nichts, nennt „Aufmaß erzeugt" sie als Position ohne Aufmaß.
- REB DA11 hat für die Ordnungszahl nur neun Stellen. Längere werden gekürzt, und zwei Positionen können dieselbe Nummer bekommen. Dafür ist GAEB X31 der sichere Weg.
- Mengen stehen immer mit drei Nachkommastellen, jede Aufmaßzeile mit ihrem gerundeten Ergebnis; die Menge der Position ist deren Summe. Bei einem Projekt mit drei Stellen ist das dieselbe Zahl wie auf dem Beleg; bei zwei Stellen kann sie je Aufmaßzeile um bis zu 0,005 davon abweichen (12,346 in der X31, 12,35 auf der Rechnung). Rechnet ein Programm des Empfängers einen Rechenweg selbst ungerundet nach, kann es je Zeile um bis zu 0,0005 abweichen.
- Keine Konformitätszusage. Das Blatt zur Wahl des Formats nennt fest, dass X31 und DA11 nach dem Normtext nach bestem Wissen entstehen und die App nicht zusagt, dass ein Abrechnungs- oder Prüfprogramm sie annimmt; dasselbe gilt für die XRechnung (Kapitel „Abrechnen"). Vor der Abgabe prüfen.
- Objekte mit sich kreuzenden Kanten an einer Position nennt „Vor dem Abgeben prüfen" beim Namen; sie gehen mit ihrer errechneten Fläche in die Datei.
Was in jedem Export gleich ist
- Objekte stehen nach LV-Position. Die Gliederung nach Treppenhaus, Etage, Wohnung und Raum bleibt; in jedem Raum stehen die Objekte und Bauelemente nach der Ordnungszahl ihrer LV-Position (Pos. 2 vor Pos. 10), danach die ohne LV-Zuordnung in der Reihenfolge, in der sie angelegt wurden. Wo ein Export nach Position gliedert oder je Position summiert — Gliederung „nach Position", Positionsaufmaß, Serienexport „je Position", das Excel-Blatt „Summen pro Position" und in der Kurz-Übersicht „Mess-Elemente nach Position" bzw. das Blatt „nach Position" —, stehen erst die LV-Positionen nach ihrer Nummer, dann von Hand eingetragene Positionen ohne LV-Zuordnung, zuletzt die Objekte ohne Position. Das Leistungsverzeichnis selbst — Soll/Ist, Angebot, Rechnung, GAEB X31 und REB DA11 — behält seine eigene Reihenfolge; eine nachträglich von Hand angelegte Position steht dort am Ende. „Ganzes Projekt als Datei" gibt die Daten ohne Reihenfolge weiter.
- Die Übermessungsregel des Projekts wirkt durch (Abrechnung › Einstellungen des Projekts › „Übermessung (VOB/C)"): Angebot, Rechnung, Soll/Ist, X31, DA11, die PDF-Berichte, Excel und die Tabellen- und Datenformate rechnen dieselbe Menge.
- Mengen stehen mit den Nachkommastellen des Projekts (Abrechnung › Einstellungen des Projekts › „Nachkommastellen der Mengen", zwei oder drei) — jede Aufmaßzeile einmal kaufmännisch gerundet, die Summe aus den gerundeten Zeilen (Kapitel „Abrechnen"). In Berichten und in Excel stehen sie etwa als „10,000 m²" bzw. „10,00 m²" oder „4,000 St" bzw. „4,00 St"; auf Belegen und auf den Soll/Ist- und Abweichungsseiten steht eine ganze Stückzahl ohne Nachkommastellen („4 St", Kapitel „Abrechnen"). Nur GAEB X31 und REB DA11 schreiben immer drei Stellen. Gemessene Längen bleiben ungerundet gespeichert.
- Gespeichert wird immer in Metern. Ein Wechsel der Anzeigeeinheit ändert kein Maß.
- Die Längeneinheit aus den Einstellungen gilt — sofern im Reiter „Datei" keine andere gewählt ist — für die Tabellenformate (Excel benutzerdefiniert, ODS, CSV, beide Vorlagenformate, CSV je Tabelle, Bündel), für PDF-Berichte, HTML-Bericht, die beiden festen Excel-Formate und die Skizzen — dort für alle Maße: Kanten, Wandhöhen, Aussparungen, Ansätze und Mess-Historie. Mengen bleiben in m, m² und m³, Bauelemente stehen in Millimetern; GAEB, REB und XRechnung folgen ihrem Format.
- Die Formate JSON, XML und der Projekt-Dump schreiben immer Meter, m² und m³ — unabhängig von der Einstellung, auch für Bauelementmaße — und nennen die Einheit an jeder Zahl. Ohne Einheit steht dort nur die Soll-Menge einer Position; ihre Einheit steht in der Spalte „Einheit" derselben Zeile, sofern diese Spalte gewählt ist.
- CSV ist für deutsches Excel voreingestellt — Semikolon als Trenner, Komma als Dezimalzeichen; umstellen lässt sich beides im Reiter „Datei". XML (Daten) schreibt den Dezimalpunkt, JSON ebenso, solange Zahlen als Zahl geschrieben werden. XML nach Vorlage schreibt ohne andere Wahl im Reiter „Datei" den Dezimalpunkt.
Was beim Herausgeben passiert
Auf Smartphone und Tablet öffnet sich das Teilen-Blatt; danach meldet die App „Datei weitergegeben." — auch, wenn es ohne Auswahl geschlossen wurde. Im Browser öffnet sich das Teilen-Blatt, sofern der Browser Dateien teilen kann, sonst beginnt ein Download: „Der Download von „…" ist gestartet." heißt nur das; ob die Datei ankam, gibt der Browser nicht preis. Ein abgebrochenes Teilen im Browser meldet „Abgebrochen — es wurde nichts weitergegeben." Die Datei wird nicht aufbewahrt; wer sie noch einmal braucht, exportiert erneut.
Ist im Reiter „Ziel" der WebDAV-Server gewählt, lädt die App die Datei in den gewählten Ordner und meldet „Hochgeladen nach …". Scheitert es, nennt die Meldung den Grund — etwa dass es den Ordner auf dem Server nicht gibt, der Server nicht erreichbar war oder die Datei nicht annimmt.
Ganzes Projekt als Datei
„Projekt als Datei exportieren" in denselben Aktionen (Tarif Pro) gibt den ganzen Datenbestand eines Projekts heraus, der sich anderswo wieder einlesen lässt — auch außerhalb des Teams. Die Datei ist nicht verschlüsselt: Maße, Preise, Summen, Auftraggeber und Beteiligte stehen im Klartext; die App fragt vorher nach (Kapitel „Zusammenarbeit"). Nicht zu verwechseln mit „Daten exportieren" auf der Profilseite: alle eigenen Aufmaße als offene Dateien, in jedem Tarif.
Was in den übrigen Formaten steckt
- Word-Bericht (DOCX) — derselbe Aufmaßbericht wie PDF und HTML-Bericht, immer für das ganze Projekt und mit den Vorgaben des Berichts, als Datei zum Weiterbearbeiten in Word. Er ist kein Abgabedokument; das bleibt das PDF. Der Dialog nennt die Grenzen vorab: keine Kopf- und Fußzeilen und keine Seitenzahlen — die Angaben der Fußzeile stehen einmal am Ende —, ein Inhaltsverzeichnis nur als Liste der Abschnitte ohne Seitenzahlen, keine Skizzen, kein Wasserzeichen und keine eingebettete Schrift (Arial); Bilder nur als PNG oder JPEG. Die Abschnittstitel sind Überschriften von Word, sodass Navigationsbereich und ein eigenes Inhaltsverzeichnis von Word sie finden. Belege gibt es nicht als Word-Datei.
- CSV je Tabelle (ZIP) — je eine Tabelle für Objekte, Räume, Bauelemente und LV-Positionen mit den Standardspalten; leere fallen weg.
- Bündel (ZIP) — dieselben Tabellen, neben jeder eine Beschreibung ihrer Spalten (Reihenfolge, Überschrift, Einheit) und ein kurzer Begleittext in der Sprache der App, der die Längeneinheit der Tabellen und die Nachkommastellen der Mengen nennt.
- Projekt-Dump (JSON) — alle Zeilenarten mit allen Feldern in einer Datei; nicht wieder einlesbar (dafür „Projekt als Datei exportieren"). Im Reiter „Datei" steht nur die Datumsform.
- DXF (CAD) — ein Übersichtsplan der Mengen, kein Bauplan: jedes Objekt ein maßstäbliches, beschriftetes Rechteck (ohne gemessene Kanten ein flächengleiches Quadrat), je Raum eine Ebene, ohne Lage im Gebäude.
- Skizzen (SVG, ZIP) — je Objekt eine Skizze als eigene Datei, bei Wandgruppen je Wand eine (Länge × gemeinsame Höhe; genau eine gemessene Aussparung wird mittig eingezeichnet, mehrere nicht). 3D-Körper und Wände ohne Maß bekommen keine Skizze; ein Begleittext im Archiv nennt sie.
Grenzen, die man kennen sollte
- Bilder tragen nur Fotodokumentation (PDF), Fotodokumentation (ZIP) und PDF (Abrechnung, detailliert), bei Letzterem zunächst ausgeschaltet. „PDF individuell …", Positionsaufmaß und Serie enthalten keine Fotos.
- Ein PDF nimmt nur JPEG und PNG auf. Andere Bilder fehlen nicht still, sondern erscheinen als Vorschau in geringer Auflösung oder als Eintrag mit Dateiname und Grund; eine fehlende Datei nennt die Meldung nach dem Export.
- Fotos werden fürs PDF verkleinert. Liegt die lange Kante eines Fotos über 2000 Bildpunkten, rechnet die App es vor dem Einbetten auf 2000 herunter — in der Fotodokumentation (PDF) und im Bildteil von „PDF (Abrechnung, detailliert)", unabhängig von der Einstellung „Dateigröße". Die Originale in der Fotodokumentation (ZIP) und als Anhang im PDF bleiben unverändert. Gelingt das Verkleinern nicht, kommt das Original ins PDF.
- Die Excel-Kundenvorlage behält Inhalt, Spaltenreihenfolge und verbundene Zellen, nicht aber Schriftarten, Farben und Rahmen. Formeln werden an die eingefügten Zeilen angepasst, Bezüge auf andere Blätter und benannte Bereiche nicht; die Meldung nach dem Export sagt das.