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Exportieren

Aus jedem Projekt lassen sich Berichte, Tabellen, Zeichnungen und Austauschdateien erzeugen — vom Aufmaß-PDF für den Auftraggeber bis zur Datei für das AVA-System der Gegenseite.


Wo der Export beginnt

In der Hausliste führen zwei Wege zum Dialog „Exportieren", der hier Export-Center heißt: das Symbol ⇩ rechts in der Zeile eines Hauses und der Eintrag „⇩ Export-Format wählen" in den Aktionen eines Hauses (am Telefon über ⋯ oder langen Druck, am großen Bildschirm als Knopf beim gewählten Haus).

Der Export läuft in zwei Schritten:

  1. Format wählen. Die Formate stehen als Karten, gruppiert nach Zweck. Unter jedem Namen stehen die Reiter des zweiten Schritts, sonst „Ohne Einstellungen — erzeugt die Datei direkt."
  2. Einstellen und erzeugen — mit „Abbrechen" und „Exportieren" in der Fußzeile.

Tarife: Die beiden Kurz-Übersichten und alle übrigen Formate im Export-Center gehören zu Basic — auch „PDF individuell …", Positionsaufmaß, Word-Bericht und Fotodokumentation. Zu Pro gehören das prüfbare Aufmaßblatt, der Aufmaß-Rückweg, Belege als PDF oder XRechnung, das Ziel „WebDAV-Server" und „Projekt als Datei exportieren". Gesperrte Karten bleiben mit Schloss sichtbar und führen auf die Tarifübersicht; ohne Basic öffnet schon das Export-Center die Tarifübersicht (Kapitel „Tarife").


Die Formate im Überblick

Ganz oben stehen zwei zusammengestellte Dokumente mit eigenem Dialog: PDF individuell … (Deckblatt, Skizzen, Maßtabellen, Baumauswahl) und Positionsaufmaß (je LV-Position alle Orte und Einzelmaße). Darunter:

Gruppe Formate
Für den Kunden PDF (Abrechnung, detailliert) · PDF (Kurz-Übersicht) · HTML-Bericht · Word-Bericht (DOCX) · Fotodokumentation (PDF) · Fotodokumentation (ZIP)
Zum Rechnen Excel (Datenbasis, detailliert) · Excel (Kurz-Übersicht) · Excel (benutzerdefiniert) · ODS (LibreOffice) · CSV (Tabelle)
Ins CAD DXF (CAD) · Skizzen (SVG, ZIP)
Für Systeme JSON (Daten) · XML (Daten) · Projekt-Dump (JSON) · CSV je Tabelle (ZIP) · Bündel (ZIP) · Excel-Kundenvorlage · XML nach Vorlage

GAEB X31, REB DA11 und Belege entstehen nicht hier, sondern in der Abrechnung (siehe unten).


Der zweite Schritt: die Einstellungen

Die Reiter stehen in dieser Reihenfolge, jeweils nur bei den Formaten, in denen sie etwas bewirken:

Reiter Formate
Vorlage Excel-Kundenvorlage · XML nach Vorlage
Zeilen und Spalten Excel (benutzerdefiniert) · ODS (LibreOffice) · CSV (Tabelle) · JSON (Daten) · XML (Daten); „Zeilen" auch bei den beiden Vorlagenformaten
Filter Excel (benutzerdefiniert) · ODS (LibreOffice) · CSV (Tabelle) · JSON (Daten) · XML (Daten) · Excel-Kundenvorlage · XML nach Vorlage
Datei CSV (Tabelle) · CSV je Tabelle (ZIP) · Bündel (ZIP) · JSON (Daten) · XML (Daten) · Projekt-Dump (JSON) · ODS (LibreOffice) · Excel (benutzerdefiniert) · Excel-Kundenvorlage · XML nach Vorlage — je nur mit den Teilen, die das Format liest
Layout und Auswahl HTML-Bericht
Medien PDF (Abrechnung, detailliert) · Fotodokumentation (PDF) · Fotodokumentation (ZIP) — siehe Kapitel „Fotodokumentation"
Ziel jedes Format, nur in der App auf Smartphone und Tablet

Die Karten im Export-Center nennen unter dem Namen die Reiter ihres Formats. Ein Format ohne Reiter zeigt „Nichts einzustellen"; „Exportieren" erzeugt die Datei.

Zeilen — was eine Zeile ist: ein Objekt, ein Raum, eine Kante, ein Bauelement, eine LV-Position oder eine Messung (die Mess-Historie). Ein Wechsel setzt die Standardspalten der neuen Zeilenart; Filter und Sortierung auf Felder, die es in der neuen Zeilenart nicht gibt, fallen weg.

Spalten — welche Felder in die Datei kommen, gruppiert nach Herkunft (Projekt, Gliederung, Raum, Objekt, Kante, Bauelement, Leistungsverzeichnis, Messverlauf) und passend zur Zeilenart, je mit Einheit. Dazu „Alles", „Nichts" und „Standard". Ohne Spalte bleibt „Exportieren" gesperrt.

Vorlage — über „Vorlage wählen …" die Mappe oder Beispieldatei des Empfängers. Die App ersetzt die Platzhalter darin und wiederholt die Datenzeile je Datensatz; einen unbekannten Platzhalter meldet sie nach dem Export, eine Liste der Platzhalter zeigt sie nicht. Die Wahl gilt nur für diesen Export; ohne Datei bleibt „Exportieren" gesperrt.

Filter — „+ Filter hinzufügen" wählt ein Feld, einen Vergleich und einen Wert. In die Datei kommen nur Zeilen, die alle Filter erfüllen. Je nach Feld stehen zur Wahl: bei Zahlen „ist gleich", „ist nicht", „größer als", „mindestens", „kleiner als", „höchstens", „ist leer" und „ist nicht leer"; bei Text „enthält", „ist gleich", „ist nicht", „ist leer" und „ist nicht leer"; bei einem Datum „enthält", „ist leer" und „ist nicht leer"; bei Ja/Nein „ist gleich". Zahlen werden in der Einheit eingetippt, die neben dem Feld steht, Maße von Bauelementen in Millimetern. Steht dort keine Zahl, sagt der Reiter, dass die Datei mit diesem Filter leer bleibt. Darunter legt „+ Sortierung hinzufügen" ein oder mehrere Felder fest, je aufsteigend oder absteigend; leere Werte stehen immer am Ende. Ohne Sortierung bleibt die Reihenfolge des Projekts.

Datei — wie die Datei geschrieben wird, je Format nur mit den Teilen, die es liest:

Layout und Auswahl (HTML-Bericht) — wie beim PDF individuell (siehe unten): welche Inhalte, Papier, Ausrichtung, Seitenränder, Schriftgröße, Skizzengröße, Gliederung, Wasserzeichen, Notiz auf dem Deckblatt und eigene Fußzeile, dazu „Von PDF-Vorlage übernehmen". Seitenzahlen, Seiten pro Blatt und die Dateigröße gibt es dort nicht. Das prüfbare Aufmaßblatt ist auch hier erst ab Pro schaltbar. Die Auswahl im Baum gilt nur für diesen Export.

Ziel (nur in der App auf Smartphone und Tablet) — „Teilen" gibt die Datei über das Teilen-Blatt des Geräts heraus, „WebDAV-Server" (ab Pro) lädt sie in einen Ordner auf einem eigenen Server, etwa einer Nextcloud. Darunter steht der Zugang: die Adresse des WebDAV-Ordners — sie muss mit https:// beginnen —, der Benutzername und das Passwort oder App-Passwort. „Speichern und prüfen" speichert den Zugang und meldet „Verbindung steht." oder den Grund, etwa „Benutzername oder Passwort stimmen nicht.". Das Passwort liegt im Schlüsselbund dieses Geräts; Adresse und Benutzer bleiben aus Sicherung und Datenexport heraus. „Zugang entfernen" löscht beides. „Ordner wählen" blättert durch die Unterordner („eine Ebene höher", „Diesen Ordner nehmen"). Nach dem Export meldet die App „Hochgeladen nach …"; eine gleichnamige Datei im Ordner wird ersetzt. Im Browser gibt es diesen Reiter nicht, ebenso wenig in „PDF individuell …", im Positionsaufmaß und bei Belegen.

Exportprofile

Unter den Reitern steht die Leiste „Exportprofile": Einen Namen eintippen und „Speichern" legt die Einstellungen dieses Formats als Profil ab; ein Profil mit gleichem Namen im selben Format wird überschrieben. Ein Tipp auf ein Profil lädt es, ein langer Druck löscht es nach Rückfrage. Die Leiste zeigt nur die Profile des geöffneten Formats.

Ein Profil hält fest, was in den Reitern eingestellt ist — Zeilen, Spalten, Filter, Sortierung, Zahlen und Datum, Dateioptionen, Medien, beim HTML-Bericht das Layout, beim Ziel nur die Art und den Ordner. Nicht im Profil stehen die Auswahl im Baum, die gewählte Vorlagendatei und die Zugangsdaten zum WebDAV-Server. Ein Profil mit dem Ziel „WebDAV-Server" exportiert im Browser wie gewohnt als Download.

Profile gelten nur auf diesem Gerät; sie werden nicht abgeglichen. „Vorlagen weitergeben" und „Vorlagen einlesen" — hier und im Dialog „PDF individuell …" — nehmen die eigenen PDF-Vorlagen und alle Exportprofile in einer Datei mit auf ein anderes Gerät; die Meldung nach dem Einlesen nennt, wie viele es waren.


PDF individuell

Der Dialog „PDF-Export zusammenstellen" hat drei Reiter und zählt die ausgewählten Räume, Objekte und Bauelemente. „PDF erzeugen" legt das Dokument an; „PDF erstellt" nennt Ziel, Umfang und Dateigröße.

Inhalt

Das prüfbare Aufmaßblatt mit REB-Ansätzen ist erst ab Pro schaltbar — auch dann, wenn eine gespeicherte Vorlage es mitbringt.

Layout

Papier (A4, A3, A5, Letter, Legal) · Format (Quer, Hoch) · Seitenränder (normal, schmal, Heftrand) · Schriftgröße (kompakt, normal, groß) · Seiten pro Blatt (1, 2, 4) · Skizzengröße (Klein, Mittel, Groß) · Gliederung (nach Raum, nach Position) · Wasserzeichen · Notiz auf dem Deckblatt · Eigene Fußzeile · Dateigröße (E-Mail). Eine Wahl der Nachkommastellen gibt es hier nicht: Mengen stehen mit den Stellen des Projekts (siehe „Was in jedem Export gleich ist").

„Seiten pro Blatt" setzt den Inhalt verkleinert und mehrspaltig; die eigene Fußzeile ersetzt für diesen Export die aus den Firmendaten. Die Dateigröße wirkt über den Inhalt: Kleiner heißt Logo nur auf dem Deckblatt, kleine Skizzen, keine Mess-Historie; Minimal zusätzlich ohne Skizzen und zwei Seiten je Blatt. Das prüfbare Aufmaßblatt bleibt in jeder Stufe im Dokument, wenn es eingeschaltet ist.

Auswahl

Der Projektbaum ist vorausgewählt und eingeklappt — wer alles drucken will, tippt hier nie hinein. Jede Zeile zeigt die Summen ihrer Ebene; dazu „Alles" und „Nichts".

Vorlagen

Unter jedem Reiter steht die Leiste „Vorlagen" mit vier eingebauten:

Vorlage Wofür
Vollständig Alles — wie „PDF (Abrechnung, detailliert)"
Kompakt (E-Mail) Auf kleine Dateigröße getrimmt
Prüfbares Aufmaß REB-Rechenweg, getrennte Abzüge, Soll/Ist, Nur-Abweichungen-Bericht, Inhaltsverzeichnis, mehrere Unterschriftsfelder, Prüfvermerk, Anlagenverzeichnis
Nachunternehmer Ein Dokument nach Position gegliedert, ohne Übersichtsseite und Summen je Ebene; ein PDF je Position liefert die Serie

„Als Vorlage speichern" legt die Einstellungen ohne Baumauswahl unter einem Namen ab; ein gleicher Name ersetzt die alte, ein langer Druck löscht eine eigene. „Als Projekt-Standard" belegt den Dialog für dieses Projekt vor („Standard aufheben" nimmt es zurück). „Vorlagen weitergeben" und „Vorlagen einlesen" bringen eigene Vorlagen als Datei auf andere Geräte.

Serie und E-Mail

Unter „Serienexport" entsteht je Wohnung, je Etage, je Aufgang, je Raum oder je Position ein eigenes PDF mit den Einstellungen aus „Inhalt" und „Layout"; der Reiter „Auswahl" gilt dabei nicht. „Serie erzeugen" gibt die Dokumente gleich heraus: mehrere zusammen als eine ZIP-Datei, ein einzelnes als PDF — auf Smartphone und Tablet über das Teilen-Blatt, im Browser über das Teilen-Blatt, sofern der Browser Dateien teilen kann, sonst als Download. Danach nennt die App Anzahl und Gesamtgröße der Dokumente. Als Anhang einer Nachricht gehen sie über „Per E-Mail senden" hinaus: in der App auf Smartphone und Tablet alle an einer Nachricht, im Browser als eine ZIP-Datei.

„Per E-Mail senden" nimmt als Empfänger antippbare Projektbeteiligte mit E-Mail-Adresse oder freie Adressen, durch Komma getrennt. Die App verschickt selbst nichts, sie übergibt an das Mail-Programm. Auf iPhone und iPad hängen die Dateien an der Nachricht; danach meldet die App, ob die Nachricht im Postausgang liegt, als Entwurf gesichert oder verworfen wurde. Auf Android hängen die Dateien ebenso an; die App meldet dann nur, dass sie an das Mail-Programm übergeben hat — ob die Nachricht abgeschickt wurde, erfährt sie dort nicht, und der Dialog bleibt offen. Ohne E-Mail-Konto oder Mail-Programm auf dem Gerät meldet sie das. Im Browser lässt sich keine Datei an eine Nachricht hängen; der Knopf heißt dort „ZIP erstellen und Mail vorbereiten". Er packt die Dokumente in eine ZIP-Datei und gibt sie heraus — über das Teilen-Blatt, sofern der Browser Dateien teilen kann, sonst als Download. Danach fragt die App, ob das Mail-Programm mit Empfängern, Betreff und Text geöffnet werden soll. Die ZIP-Datei hängen Sie dort selbst an; die erste Zeile der vorbereiteten Nachricht nennt ihren Namen. Wird das Teilen-Blatt abgebrochen, geht nichts hinaus.


Positionsaufmaß

Eine eigene Dokumentart: Je LV-Position stehen alle Orte und jedes Einzelmaß, bei Wandgruppen jede Wand, am Ende die Positionssumme. Objekte ohne Position folgen unter „Ohne Position", danach die Bauelemente.

Skizzengröße, Seiten pro Blatt, Gliederung, Dateigröße, Vorlagen, Serie und E-Mail gibt es hier nicht.


Aufmaß abgeben und XRechnung

GAEB X31 und REB DA11 entstehen in der Abrechnung über „Aufmaß abgeben", Belege als PDF oder XRechnung unter „Angebote & Rechnungen" über „Teilen" — beides Tarif Pro, beschrieben im Kapitel „Abrechnen". Zum Aufmaß-Rückweg:


Was in jedem Export gleich ist


Was beim Herausgeben passiert

Auf Smartphone und Tablet öffnet sich das Teilen-Blatt; danach meldet die App „Datei weitergegeben." — auch, wenn es ohne Auswahl geschlossen wurde. Im Browser öffnet sich das Teilen-Blatt, sofern der Browser Dateien teilen kann, sonst beginnt ein Download: „Der Download von „…" ist gestartet." heißt nur das; ob die Datei ankam, gibt der Browser nicht preis. Ein abgebrochenes Teilen im Browser meldet „Abgebrochen — es wurde nichts weitergegeben." Die Datei wird nicht aufbewahrt; wer sie noch einmal braucht, exportiert erneut.

Ist im Reiter „Ziel" der WebDAV-Server gewählt, lädt die App die Datei in den gewählten Ordner und meldet „Hochgeladen nach …". Scheitert es, nennt die Meldung den Grund — etwa dass es den Ordner auf dem Server nicht gibt, der Server nicht erreichbar war oder die Datei nicht annimmt.


Ganzes Projekt als Datei

„Projekt als Datei exportieren" in denselben Aktionen (Tarif Pro) gibt den ganzen Datenbestand eines Projekts heraus, der sich anderswo wieder einlesen lässt — auch außerhalb des Teams. Die Datei ist nicht verschlüsselt: Maße, Preise, Summen, Auftraggeber und Beteiligte stehen im Klartext; die App fragt vorher nach (Kapitel „Zusammenarbeit"). Nicht zu verwechseln mit „Daten exportieren" auf der Profilseite: alle eigenen Aufmaße als offene Dateien, in jedem Tarif.


Was in den übrigen Formaten steckt


Grenzen, die man kennen sollte